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Die Geschichte von Baccara

In den letzten Jahren hat ein Glücksspiel im Westen ganz besonders stark Andrang gefunden – das alte Glücksspiel Baccara. Einfach zu verstehen und dennoch mit viel Strategie, Tiefgang und dem wichtigen Quäntchen Glück hat das Spiel viele Anhänger gefunden, die ein einfach zugängliches und dennoch tiefgründiges Spiel suchen. Wir schauen auf die Geschichte, die Spielweise und beleuchten, warum das Spiel auch heute noch so beliebt ist.

Die Geschichte von Baccara beginnt dabei im alten Neapel. Das Spiel selbst hieß dabei früher Bakkarat, doch mittlerweile hat sich Baccara, wie es im Französischen genannt wird, überall durchgesetzt – nur alteingesessene Glücksspieler und Enthusiasten nennen es noch Bakkarat. Viele behaupten, dass es in Neapel erfunden und schon im 16. Jahrhundert gespielt wurde – zumindest wird das behauptet, doch definitive Aufzeichnungen, die dies belegen, fehlen. Dennoch hat sich diese Geschichte durchgesetzt. Ein Forscher, David Parlett, hat allerdings Nachforschungen angestellt, die bezeichnen, dass das Spiel um einiges jünger ist und früh im 19. Jahrhundert erfunden wurde. Welche Geschichte nun stimmt, bleibt dabei ein Rätsel, doch auch heute spielen es Menschen noch.

Der Spielname soll dabei seinen Ursprung in einem ganz besonderen Dialekt besitzen – einem sehr alten, neapolitanischen, heute nicht mehr gesprochenen Dialekt – doch diese Aussage wurde bis heute nicht bestätigt. In diesem alten Dialekt bedeutete Baccarat Null. Das Spiel fand vor allem zuerst in Frankreich Beachtung, also kann es auch sein, dass der Name von der Stadt „Baccarat“ abgeleitet wurde, die in Frankreich liegt. Manche Menschen behaupten sogar, es sei andersherum und die Stadt wurde nach dem Spiel benannt. Über die Jahre hinweg entwickelte sich das Spiel dann vom Freizeitspiel zu einem in Kasinos gespielten Klassiker.

Baccarat 777 Casino

Hauptmerkmale:

  • Festlegung von Einsatzlimits
  • Wahl zwischen klassischer und digitaler Tischansicht
  • Turbo-Deal

Die Spielweise von Baccara

Baccara zu verstehen ist nicht schwer, aber es ist schwer zu meistern – so beschreiben es die Spieler jedenfalls. Die Regeln sind folgendermaßen:

  1.  Im Grunde genommen ist Baccara ein Kartenspiel; zwei Spieler sitzen an einem Tisch, die Karten werden am Anfang von einem Spieler, dem sogenannten Croupier, auch Bankier genannt, gemischt und dann von einem Spieler abgehoben
  2. Nach dem Mischen versuchen dann beide Spieler, einfach erklärt, mit zwei Karten so nah wie möglich an die Neun zu kommen
  3. Wer näher an der Neun ist, gewinnt

Dies ist das Spielprinzip einfach erklärt. Wie genau funktioniert das aber?
Bei Baccara haben die Karten verschiedene Punktwerte. Ass gilt dabei als ein Punkt, die Nummerkarten – also von der 2 an – gelten für die respektive Zahl. Bube, Dame und König sowie 10er zählen gar nicht – für sie bekommt man also null Punkte.
Eine der wichtigsten Aspekte ist, dass bei Zahlen über 10 die Zehnerstelle entfernt wird. Endet man also mit 14, ist der Endpunktestand 4; bei 17 ist es 7. Kommt ein Spieler mit den gewählten Karten auf eine 8 oder 9, nennt man das beim Baccara ein „Naturel“.

Wenn das Spiel beginnt, bekommen der Croupier sowie der Spieler zwei verdeckte Karten. Hat einer der Mitspieler ein sogenanntes Naturel, also wie schon erklärt die Summe von 8 oder 9, dann wird die Rund gestoppt und die Karten aufgedeckt; wer dann am nahsten an der 9 liegt, hat gewonnen. Gibt es einen Gleichstand, haben beide Spieler also die gleiche Punktzahl, dann fängt die nächste Runde an und der zuvor gesetzte Einsatz geht zurück an die Teilnehmer.

Was passiert aber, wenn von den beiden Teilnehmern keiner einen Naturel bekommt? In dem Fall existiert die sogenannte dritte Karte. Besitzt man 6 bzw. 7 Punkte, darf man laut Regeln keine Karte mehr ziehen – hat man eine 5, liegt die Entscheidung beim Spieler, und darunter muss man ziehen.
Der Bankier hat dabei noch ein paar Extraregeln, nachdem der Spieler gezogen hat:

  • besitzt er 6 Punkte, kann er eine zusätzliche Karte kaufen, falls die dritte Karte des Spielers den Wert 6 bzw. 7 besaß
  • Bei 5 Punkten könnte er eine Karte kaufen, falls die dritte gezogene Spielkarte des Spielers eine 4 oder 7 war
  • Bei 4 Punkten kann er eine Karte kaufen, falls die dritte Spielkarte entweder eine 3 oder auch eine 2 war
  • Bei 3 Punkten kann er nur kaufen, wenn die dritte Spielkarte des Spielers, die im Laufe des Spiels gezogen wurde, nicht den Wert 8 hatte
  • Bei 2 Punkten muss er immer eine weitere Spielkarte kaufen

Am Ende war das alles: das sind alle Regeln von Baccara. Die Erlernung des Spiels dauert ein wenig, doch dann geht es problemlos von der Hand; auch deswegen, weil die Grundregeln recht einfach zu verstehen sind. Der Teil des Bankiers ist dabei wirklich der schwierigste Teil, doch auch der ist schnell zu lernen.

Wo kann man Baccara spielen?

Baccara kann man in so gut wie jedem Casino und Onlinecasino finden – es gibt kaum eines, welches das Spiel nicht im Repertoire besitzt. Man kann Baccara dabei entweder um Echtgeld spielen oder, wenn gewünscht, auch nur Spielgeld anwenden.

Auch für den PC oder das Smartphone gibt es zahllose Baccara-Programme, die man sich oftmals ohne Bezahlung herunterladen und installieren kann – oft kann man hierbei auch gegen echte Spieler spielen, was das Adrenalin noch einmal erhöht.

Man kann also zusammenfassen, dass Baccara ein Spiel mit einer langen Tradition ist. Trotz der einfachen Regeln ist es sehr tiefgängig, beliebt und in jedem Casino verfügbar. Der Moment, in dem man nicht weiß, ob die eigenen zwei Karten genug für eine Neun sind, ist einer der spannendsten von allen Glücksspielen und macht das Kartenspiel Baccara zu einem der spannendsten Casinospiele, dass man unbedingt einmal getestet haben sollte!